Starkart Urban Art Exhibitions

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Art with Heart

ART WITH HEART @ Starkart Exhibitions ZH
Wir sammeln f├╝r Menschen auf der Flucht

Die Ateliergemeinschaft Brauerstrasse 126 l├Ądt zur Vernissage der Kunstausstellung ART WITH HEART in der Galerie Starkart ein. Werke von rund 25 Kunstschaffenden aus dem Raum Z├╝rich werden ausgestellt und verkauft. Der Erl├Âs und die Bareinnahmen werden an die Organisationen “Ts├╝ri hilft” und “schwizerchr├╝z.ch” gespendet. Erscheint zahlreich, zusammen schaffen wir Grosses ÔÖą

K├╝nstler:
– OIBEL 1
– SAFU
– BANE
– CRUZE
– ZERA
– EKIN SENAN
– CASH
– JONAS ANELONE
– PEST
– GWEN FERRU
– ANTON STUDER
– NU├ëL SCHOCH
– SALOME EICHENBERGER
– NICOLE STRAUBINGER
– CINTHIA STETTLER
– ALE PEPITA
– MARIA
– DEBRI
– BROOKE JACKSON
– SELINE FUELSCHER
– LARA VEHOVAR
– JEANNINE GILG
– SARA MAURER
– JULIA TRACHSEL
– LY PHAM
– SHEENA ZENZ
& SAMMLUNG GALERIE STARKART

Links zu den Hilfsorganisationen:
https://schwizerchruez.herokuapp.com/
https://tsuerihilft.allyou.net/5727121

├ľffnungszeiten der Ausstellung:
SA 12.Dez , 18.00 Uhr – 24:00 Uhr
SO 13.Dez, 11:00 Uhr – 18:00 Uhr

art with heart flyer

art with heart flyer

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Art with Heart

SELLOUT 9/11 Opening Night

2nd opening of the O F F S P A C E exhibition with the topic: Tagging Done By Officials and the film screening of Bad Seeds. It was a blast, thank you all for the great party !!
See you soon on Friday 9/25 19h for the RESOLUTION, the last transformation of the O F F S P A C E exhibition in the Starkart Artspace Z├╝rich.

O F F S P A C E 9/11 SELLOUT

Bald gehts weiter am Freitag 25. September ab 19h mit der Aufl├Âsung / Resolution.

ÔÇó O F F S P A C E ÔÇô Spekulative Spurensuche
ÔÇó 28. August bis 25. September 2015
ÔÇó STARKART ÔÇô URBAN ART EXHIBITIONS
ÔÇó Brauerstrasse 126, 8004 Z├╝rich
ÔÇó ├ľffnungszeiten: Do / Fr 18 ÔÇô 20 Uhr, Sa 14 ÔÇô 20 Uhr
ÔÇó 1. Vernissage: Freitag, 28. August 2015, 19 Uhr
ÔÇó 2. Vernissage: Freitag, 11. September 2015, 19 Uhr
ÔÇó 3. Vernissage: Freitag, 25. September 2015, 19 Uhr

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Art with Heart

Wir haben heisse Ausstellungskritiken von Evtixia Bibassis, Babette B├╝rgi und Jana Vanecek zu unserer Ausstellung O F F S P A C E erhalten. Von “st├Ądtischen Blingbling” ├╝ber “Zierde f├╝r h├Ąssliche Denkm├Ąler”, bis zum “urbanen Schmutz” “alles unter einer Kapuze”. Sehr lesenswert, checkt sie aus!

Evtixia Bibassis: lic. phil I, Kunstgeschichte, Volkskunde und Germanistische Linguistik, AuswahlkommissionVideo-Ex

Babette B├╝rgi Dokumentarfilmerin und Lehrbeauftragte der Universit├Ąt Z├╝rich Institut f├╝r Sozialanthropologie und empirische Kulturwissenschaft M.A. Webseite: Babette B├╝rgi

Jana Vanecek Kuratorin f├╝r Raiffeisen Kunstforum Winterthur, Kunstkritik f├╝r Ensuite – Kulturmagazin, Helmhaus Z├╝rich, Organisation IAFFZ Zurich, ZHdK Z├╝rcher Hochschule der K├╝nste, F+F Kunst und Mediendesign

Tagging done by officials

Tag sei Dank!

Ich wurde von Roman Leu gebeten, mir zur Tag-Ausstellung ┬źOFFSPACE – eine spekulative Spurensuche┬╗ einige Gedanken zu machen und diese auf Papier zu bringen. Die Krux dabei, ich habe die Schau zum Zeitpunkt des Schreibens noch nicht gesehen. Mir bleibt, spekulativ ├╝ber den kommenden Galerien-Event zu schreiben. ┬źKein Problem┬╗, dacht ich mir, denn das Wort ┬źTag┬╗ im Kontext von Urban Art ruft sofort ÔÇö und das d├╝rfte den Starkart Galerie BesucherInnen ebenso gehen ÔÇö mentale Bilder schnell gekritzelter, gekratzter, gesprayter, gepinselter, gespr├╝hter Inschriften auf den Oberfl├Ąchen von Architekturen und st├Ądtischem Mobiliar ab.

Wie ein Kommentar zur inneren K├╝rzelflut stellen sich Fragen um die Deutungshoheit im ├Âffentlichen Raum ein. Wer nimmt sich und bestimmt das Recht, im ├Âffentlichen Raum pr├Ąsent zu sein Welche Form der ├Ąsthetischen Arbeit ist rechtens oder wird toleriert, weil sie ein freches st├Ądtisches B├╝hnendekor schafft? Welche Praxen der Raumaneignung werden kriminalisiert und als gef├Ąhrliche herbei geschwatzt und geschrieben bis sie als vermeintlich leibliche Bedrohung empfunden werden? Welche Zeichen dienen der Inwertsetzung des ├Âffentlichen Raums, ja der Zurichtung des ├Âffentlichen Raums zu einer Konsumlandschaft f├╝r ein ausgew├Ąhltes, kauffreudiges und finanzstarkes Klientel? Welche werden verdr├Ąngt und geschm├Ąht weil die Stadt wie ein Grossunternehmen gemanagt wird? In einer urbanen Gesellschaft in der das Shoppen als Erlebnis inszeniert und der st├Ądtische Raum von vielen bevorzugt als Mall betrachtet w├╝rde? In einer Stadt, in der eine kritische k├╝nstlerische Praxis allzu oft durch die organisatorische Geste und Setzung als warme Luft verpufft?

├ťbertrieben in der Argumentation bzw. in den aufgeworfenen Fragen? Augenf├Ąllig ist, das ┬źtaggen┬╗, wenn immer m├Âglich, drastisch sanktioniert wird: von den st├Ądtischen Beh├Ârden, von den privaten Eigent├╝mern der bearbeiteten Oberfl├Ąchen und, je nach herrschendem Zeitgeist, auch von denen die bestimmen was nun Kunst bzw. Hoch-Kunst ist und der viel gr├Âsseren Schar jener, die gerne zu diesem inneren Kreis der Bestimmenden z├Ąhlen w├╝rden. Paradox, dass auf der einen Seite Galerien und vom Kunstkontext anerkannte K├╝nstlerInnen ihre Werke im ├Âffentlichen Raum pr├Ąsentieren und Raum einnehmen d├╝rfen (aktuell die st├Ądtischen Sommerevents AAA und Aufsehen) und andererseits eine uralte Kulturpraxis, eine kulturelle ├äusserung, als kriminell taxiert und mit Freiheitsentzug und Geldstrafen geb├╝sst wird. Nichts neues.

Unsere Gegenwart ist gepr├Ągt von Sicherheitsdiskursen und der ├ästhetisierung des Alltags, der Waren und Konsumg├╝ter. Das Kredo: Gut ist, was gut l├Ąuft, unabh├Ąngig ob Hoch- oder Popul├Ąrkultur. Ein bet├Ąubendes und l├Ąhmendes Spektakel, wie es Guy Debord nannte. Eine Vereinnahmungs- und Verwertungsmaschinerie wie sie meines Wissens in dieser Schnelligkeit noch nie da war. In diesem Chaos des nahezu grenzenlosen Nebeneinanders von M├Âglichkeiten und der ├Ąsthetischen ├äusserung und Vereinnahmungen scheinen mir die Tags wie Spuren eines gelebten Lebens: Im Jetzt des Raumes und im Jetzt des Rausches der Selbst-Erm├Ąchtigung verankert. Sie wollen mir nichts gebieten und verbieten. Sie zeugen, so sehe ich sie, von Individualit├Ąt, die sich einem komplexen M├Ąchtegemenge einschreibt. Nicht als Symptom einer Vereinzelung, eher eine zus├Ątzliche Schichtung, im sozial produzierten Raum. Eine Schichtung die von M├Âglichkeitsr├Ąumen berichtet, von Wendungen und Widerstreit. Ein globales Ph├Ąnomen, das dennoch ├Ąusserst lokal verortet, einen anderen Stadtraum, einen Stadtplan individueller Aneignung chiffriert. Ein wacher Zustand im Delirium des verf├╝hrerischen Spektakels.

Nun werden die Tags in den Galerienkontext gestellt. Droht die ├ästhetisierungsindustrie sie vollends zu vereinnahmen, der Tag-Ausverkauf? Nein, zu gewandt, wenig fassbar und archaisch sind sie. Der gesch├╝tzte Galerienraum bietet aber die M├Âglichkeit, zumindest mir, hier mal ein grosses Danke an all die mir anonymen Taggerinnen und Tagger auszurichten: Danke f├╝r einen n├╝chternen und gleichzeitig verspielten Moment im allt├Ąglichen, st├Ądtischen Blingbling.

Mitte August, 2015, evtixia bibassis
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TAG ein TAG aus

Eine Stadt ohne Tags ist wie ein Haus ohne Fenster oder ein Zebra ohne Streifen. Tags geh├Âren zu Z├╝rich wie das Grossm├╝nster und die Banken. Das wird einem bewusst, wenn man durch die Ausstellung im Starkart l├Ąuft und die von Z├╝rcher Taggern besprayten W├Ąnde sieht. Die Ausstellung er├Âffnet ein urbanes Mikrouniversum und widmet sich den individuellen Schriftz├╝gen, die das Stadtbild pr├Ągen, ohne dass sie einem auffallen. Was in der ├ľffentlichkeit in den Hintergrund ger├╝ckt wird, steht hier im Vordergrund. Dabei geht es um Raumaneignung, um das Markieren von W├Ąnden, Fassaden und Stadtteilen, um die Manifestierung von Besitzanspruch oder einfach um die Kennzeichnung eines Flecks mit dem eigenen Symbol. Die Spuren, die von Taggern hinterlassen werden, haben einen eigenen Lebenszyklus, der in der Ausstellung zum Ausdruck kommt. Ein individuelles Tag wird entwickelt, die schrift├Ąhnlichen Formen werden auf allen m├Âglichen Oberfl├Ąchen hinterlassen und meist ziemlich bald wieder ├╝bermalt, von neuen Tags ├╝berspr├╝ht oder von ÔÇ×Sch├Âns Z├╝riÔÇť entfernt.

Neben der Geschichte von Tags und frisch betaggten Staubsaugern und Sofas, zeigt Starkart die wohl unabdingbare Vermarktung von Tags in der Popul├Ąrkultur und bietet f├╝r Jugendliche einen Workshop an, alles ├╝ber Tags zu erfahren und eigene zu kreieren. Die Ausstellung versucht den Tags keine unangebrachte Bedeutung zuzuschreiben, oder ihnen eine Form zu geben, die es nicht gibt, sondern ├╝berl├Ąsst sie ihrer eigenen Strukturlosigkeit.
Der Begleittext erg├Ąnzt die R├Ąume mit einem Denkanstoss zum neuen Materialismus und pl├Ądiert daf├╝r, Materie im Wandel zu betrachten, ausserhalb dualistischer Strukturen. Es wird ein grosser Bogen zum Universum, zu kleinsten Staubpartikeln, zur Philosophie und zum Kapitalismus geschlagen, um schliesslich zur├╝ck zur Materie zu gelangen und die Postmoderne hinter sich zu lassen ÔÇô alles unter der Kapuze des Taggens. Die Hinwendung zum Materiellen, genau wie der Wunsch des Umkrempelns von der Unterscheidung zwischen Kunst und Schund, Wertvollem und M├╝ll, neu und alt, hat in den Schweizer Kunstszenen bereits Tradition, wird jedoch nun von Starkart in einer eigenen Herangehensweise und gesch├╝tztem Offspace thematisiert. Ein Besuch ist lohnenswert, die R├Ąumlichkeiten an sich sind bereits ein Inbild moderner Urbanit├Ąt, und die eigens f├╝r die Ausstellung von stadteigenen Taggern besprayten Objekten er├Âffnen viel Raum f├╝r spekulative Materiendiskussionen. Ein grosses Dankesch├Ân an Roman und Catherine f├╝r die Beleuchtung einer vermeintlichen Schattenseite und ebenfalls Danke an die Tagger, die wieder W├Ąnde mit urbanem ÔÇ×SchmutzÔÇť beleben und versch├Ânern.

Nicht dran vorbeilaufen, sondern hinsehen.

Babette B├╝rgi, September 2015
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Eine spekulative Spurensuche

Eine Zierde f├╝r h├Ąssliche und ├Âde Denkm├Ąler. Dieses globale Netz zieht sich ├╝ber alle Vor- und Innenst├Ądte. Anonyme Namen von Legenden. Keine kalte Animation, sondern ein Ritual, das auf allen Objekten stattfindet. Es ist diese Leere, die ihre Kraft ausmacht. Die Linien gehen von einem auf das andere ├╝ber. Unmittelbar. ├ťberall. Wiederholend. Eine polarisierende Praxis die alle anspricht. Auch dich. Sch├Ąrfe deinen Blick.

Hervorgegangen sind sie aus der Unterdr├╝ckung der urbanen Aufst├Ąnde in den amerikanischen Gettos in denen die Stimmen des Widerspruchs kein Geh├Âr fanden. Ihr Einbruch in das System brauchte weder organisierte Massen noch einen klaren politischen Standpunkt und die wilde Kraft ihrer Anh├Ąufung irritiert bis heute das Establishement. Als dieses Ph├Ąnomen zum ersten mal in Erscheinung trat, wurde es mit allen Mitteln in Beschuss genommen. Das dar├╝ber aufkommende Unverst├Ąndnis dr├╝ckte sich unter anderem in kultureller Ausgrenzung und ├Ąsthetischen S├Ąuberungen aus.

Dank der forschen Aneignung der sich bewegenden Fl├Ąchen von U oder S Bahnen, sprangen die Zeichen auf alle erdenklichen Oberf├Ąchen ├╝ber und breiteten sich in der ganzen Welt aus. Trotz der st├Ąndigen Marginalisierung haben sie sich seit ihrem ersten Auftreten, Ende der 70er Jahre im st├Ądtischen Erscheinungsbild durchgesetzt und sind heute nicht mehr wegzudenken. Dennoch hat sich das Unbehagen, vor diesen schwarzen oder bunten Linien, bis heute noch nicht verfl├╝chtigt, deshalb werden sie immer wieder mittels Hochdruckreiniger bek├Ąmpft . Die Stadt Z├╝rich unterh├Ąlt sogar eine eigene Einheit f├╝r ihre Beseitigung und br├╝stet sich mit Velo-Kontrollg├Ąngen die ihre Eind├Ąmmung gew├Ąhrleisten sollen. Durch ihre gesellschaftliche Rezeption als ├╝ble Schmierereien und Verunstaltungen, als auch Markierung und Wiederaneignung des ├Âffentlichen Raums, l├Âsen sie best├Ąndig die Fragen nach dem Stellenwert des Eigentums und auch der Definition von Kunst aus.

Obwohl Werbung und Design Tags bereits annektiert haben, fehlt dieser Praxis jeglicher R├╝ckhalt aus dem traditionellen Kunstbetrieb. Bereits Beuys beschwerte sich ├╝ber die Reduktion des k├╝nstlerischen Ideenreichtums und freier Information auf Vandalismus. Diese Herabsetzung verhindert bis heute einen sachlichen Diskurs und das Beachten der vielf├Ąltigen Formensprachen. Selbst der einst per internationalem Haftbefehl gejagte, aber heute hochgesch├Ątzte Z├╝rcher Sprayer Harald Naegeli, grenzt sich gerne davon ab.

Vor diesem Hintergrund widmet sich die Starkart Gallerie erstmals in der Schweiz mit einer Ausstellung dem unerw├╝nschten Ph├Ąnomen und stellt es in ein neues Licht. Aufbauend auf den drei Themenbl├Âcken ÔÇ×EntstehungÔÇť, ÔÇ×VermarktungÔÇť und ÔÇ×Aufl├ÂsungÔÇť ver├Ąndert und erweitert sich die Ausstellung ÔÇ×OFFSPACE ÔÇô Eine spekulative SpurensucheÔÇť w├Ąhrend einem Monat. Damit pr├Ąsentiert sich die Schau in der Form jenes dynamischen Kreislaufs, der fr├╝her oder sp├Ąter jede Subkultur erfasst. Was sich unter anderem auch in der ├ästhetik der Gebrauchstypografie oder der sprachlichen Konnotation des tagens auf facebook-walls niederschl├Ągt. Innerhalb der Show werden nicht nur die historischen und gesellschaftlichen Aspekte der Tags beleuchtet. Mit dem Anspruch dem erstarrten Status Quo im Diskurs ├╝ber Tags etwas Frisches entgegen zu stellen wagt sie auch eine spekulative Vorausschau und erforscht wie die Zukunft der anonymen Linien aussehen k├Ânnte.

Jana Vanecek September 2015

Jana Vanecek, Babette B├╝rgi und Evtixia Bibassis
Herzlichen Dank f├╝r die Kritiken zur OFFSPACE Ausstellung.
Roman Leu

Weiterlesen: Was ist neu am neuen Materialismus?

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Offspace Blade Tags
28. August ÔÇô┬á25. September 2015

STARKART ÔÇô URBAN ART EXHIBITIONS

1. ENTSTEHUNG: Freitag, 28. August 2015, 19 Uhr
2. VERMARKTUNG: Freitag, 11. September 2015, 19 Uhr
3. AUFL├ľSUNG: Freitag, 25. September 2015, 19 Uhr

Preview: Mittwoch, 26. August 2015, 19 Uhr

Sie sind anonym. Sie sind viral. Ohne R├╝cksicht wird jede Oberfl├Ąche im urbanen Raum verunstaltet. In einer sinnentleerten postmodernen Zeit zerst├Âren TAGS das saubere Image der Stadt. Ein Sinnbild daf├╝r, wie sich unsere Kultur unaufhaltsam und erratisch ausbreitet. Gleichzeitig befindet sich die kritische Kunst in einer offensichtlichen Krise: sie h├Ąlt nicht was sie verspricht. K├Ânnten TAGS aus dieser Situation einen Ausweg bieten?

STARKART versucht mit der Ausstellung ÔÇ×OFFSPACE ÔÇô Spekulative SpurensucheÔÇť, m├Âgliche Antworten auf diese Fragen zu finden. Sie beleuchtet den Kreislauf die jede (Sub)kultur fr├╝her oder sp├Ąter durchl├Ąuft: Entstehung, Vermarktung und Aufl├Âsung. Von TAGS zu #hashtags.

Die Ausstellung erm├Âglicht in erster Linie eine neue Sichtweise auf TAGS aber auch auf zeitgen├Âssische Kunst und Kultur.┬áUm in unserem digital beschleunigten Zeitalter sinnvolle Kunst zu entwerfen zu k├Ânnen, die der inneren kulturellen Aush├Âhlung entgegenwirkt, muss man ÔÇô statt sich in der immer leereren Selbstreflektionsschleife des Korrelationismus zu drehen….SPEKULATIV sein!

STARKART TEAM & Roman Leu

Jugendworkshop, ├Âffentliche F├╝hrung und Filmscreening
Die erste Vernissage am 28. August 2015 pr├Ąsentiert Teil 1 ENTSTEHUNG. ÔÇĘAm 5. September, in der langen Nacht der Museen, gibts ein Filmscreening zum Thema.ÔÇĘ Am 11. September, wird Teil 2 VERMARKTUNG er├Âffnet. Dazu gibts eine ├Âffentliche F├╝hrung durch die Ausstellung, durchgef├╝hrt von Catherine Eisendle, als auch eine Filmvorf├╝hrung. Das Finale ist Teil 3 AUFL├ľSUNG.

In Zusammenarbeit mit dem Verein Home of Arts ein zweit├Ągiger Workshop f├╝r Jugendliche ab 12 Jahren unter dem Motto ÔÇ×Tag und Throw-UpsÔÇť angeboten. Workshop Samstag und Sonntag, 19. und 20. September 2015. Jeweils 13 Uhr bis 16 Uhr.ÔÇĘTags und Throw-Ups, Jugendworkshop f├╝r Jugendliche ab 12 Jahren inÔÇĘZusammenarbeit mit dem Verein Home of Arts (HOA)ÔÇĘWeitere Infos unter: starkart.org oder home-of-arts.ch Anmeldung unter: cat@starkart.org

ÔÇöÔÇöÔÇöÔÇöÔÇöÔÇöÔÇöÔÇö

 

TAGS in O F F S P A C E

They are anonymous.They are viral. They deface any surface in urban areas regardless. In a meaningless postmodern time TAGS destroy the neat picture of the city. A symbol of how inexorably and erratic our culture is spreading across the globe. At the same time the critical art is in a apparent crisis: it does not deliver what it promises. Could TAGS offer a way out of this situation?

STARKART wants to find possible answers to these questions with the exhibition” Offspace – Speculative TracingÔÇŁ. It highlights the cycle which every (sub)culture, sooner or later is going thru: creation, marketing and resolution. From TAGS to #hashtags.

The exhibition enables a new way of looking at TAGS and contemporary art as well.
To be able to create meaningful art in our highly commercialized and digital accelerated era ÔÇô rather than rotate in the never ending void of the self-reflection loop… means to be SPECULATIVE!

STARKART TEAM & Roman Leu

Workshop, public tours and movie screening
The first opening on August 28, presents Part1 ÔÇťCREATIONÔÇŁ. On September 5. the Long Night of Museums, a film screening, plus a special event are planned. On September 11., Part2 ÔÇťMARKETINGÔÇŁ a second opening is celebrated. At this time a public tour is conducted by Catherine Eisendle through the exhibition and film screening will. On the 25. September, Part3 ÔÇťDISINTEGRATIONÔÇŁ, is at the same time the end of of the exhibition.
In collaboration with the Association of Arts Home, (HOA), a two-day workshop for young people aged 12 years is offered under the slogan ÔÇťTAGS and THROW UPSÔÇŁ. Saturday and Sunday 19. and 20. September 2015 both 13 clock to 16 clock.
Register: Catherine Eisendle cat@starkart.org

More Info: O F F S P A C E
Pressrelease en: http://goo.gl/i8fI6F
Facebook Event

ÔÇó ÔÇ×OFFSPACE ÔÇô Eine spekulative SpurensucheÔÇť ÔÇó 28. August bis 25. September 2015ÔÇĘÔÇó STARKART ÔÇô URBAN ART EXHIBITIONSÔÇĘÔÇó Brauerstrasse 126, 8004 Z├╝rich
ÔÇó ├ľffnungszeiten: Do / Fr 18 ÔÇô 20 Uhr, Sa 14 ÔÇô 20 Uhr
ÔÇó 1. Vernissage: Freitag, 28. August 2015, 19 UhrÔÇĘÔÇó 2. Vernissage: Freitag, 11. September 2015, 19 Uhr
ÔÇó 3. Vernissage: Freitag, 25. September 2015, 19 Uhr

E L Y S I U M BAR Er├Âffnung 25 September 2015

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Art with Heart

Styles & Letters: ├ťber 200 Writers und K├╝nstler aus der ganzen Welt stellen ihre Train Canvas im Starkart aus! Eine wirklich einmalige Gelegenheit soviele auf einmal zu sehen. ….. Und es kommen noch mehr !!! Am Samstag sind sicher 20 mehr!
Am Samstag gibts Livepainting, Musik mit Deejays, einen Grill, Drinks und sch├Ânes Wetter!
Mehr Infos hier.

Vinyl Store Website

Vinyl Store on Facebook

Styles and Letters Event on Facebook

Styles and Letters
30. Aug. ÔÇô 13. Sept. 2014
Vernissage: 30. August 14 ÔÇô 24 Uhr
├ľffnungszeiten: Do/Fr 17 ÔÇô 20, Sa 14 ÔÇô 20 Uhr


Starkart SBB Graff Styles and Letters

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Work in progress – L.E.T.’s – Les Enfants Terribles stencils of the day, check out the first room of Stencil Bastards 3!

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bond truluv
Wir sind stolz Glow in the Dark anzuk├╝ndigen, die Soloshow von BOND TRULUV.

BOND TRULUV repr├Ąsentiert die neue Generation der Graffiti-Writer. Er d├╝rfte einigen schon bekannt sein. Wenn immer seine Bilder im Internet auftauchen l├Âsen sie grosse Begeisterung aus. Der weit-gereiste K├╝nstler aus Leipzig wird in seiner ersten Soloshow in der Schweiz gr├Âssere und kleinere Arbeiten auf Leinwand zeigen sowie Zeichnungen und Anamorphose 3D Installationen vor Ort machen.
BOND befasst sich in seinen Werken vorwiegend mit Schriftzeichen oder Characters (engl. Buchstabe = Charakter), dem Schein und dem Sein. Er baut seine filigranen kalligrafischen Kompositionen komplex in mehreren Schichten auf und bettet sie clever in die Umgebung ein.

Auf seinen Bildern f├Ąngt er die Atmosph├Ąre seiner Reisen durch den fernen Osten ein, wie das Nachgl├╝hen einer Erinnerung, ein Echo der Zeit. Beim betrachten seiner Werke kann vergessen und den Raum neu wahrnehmen. Man sich auf eine Reise begeben und erh├Ąlt einen Einblick in andere Welt. Es hat nichts belehrendes dabei, kein plattes Statement/Meinung, ÔÇťNicht ein: Halt! hier komme ich! – Mehr ein: Hallo, wo stehst denn Du?ÔÇť, es geht um die Frage was Betrachter sieht, was er entdecken kann und ob es einleuchtet.

Der K├╝nstler arbeitet oft mit phosphoreszierenden*1 oder fluoreszierenden Farben. Er verwendet auch teilweise Elemente der Op-Art*2. Anamorphose*3 3D Installationen sind ein weiteres Ausdrucksmittel das er verwendet.

In seinen Bildern sp├╝rt man eine Tiefe und Poesie die packend ist und gleichzeitig fast etwas ├╝berraschend ist f├╝r einen Graffiti-Writer – jedenfalls f├╝r das was die meisten davon halten. Sie wirken manchmal wie eine dystophische Zukunftsvision einer globalen Gesellschaft, wo ewiger Tag herrscht und die ├ťberbeleuchtung der Megacities die Intimit├Ąt verdr├Ąngt. Trotz der hohen Perfektion wirkt sein Stil leicht, erfrischend und nat├╝rlich.
Seine Kunst lebt vom Licht am Tag und leuchtet magisch in der Nacht hinein. Eine Farbenexplosion in mehreren Dimensionen.

Wir finden dass BOND TRULUV mit seinen glowing letters einen Quantensprung macht und sind sehr stolz dieses aussergew├Âhnliche Talent in der Einzelausstellung Glow in the Dark im Starkart zeigen zu k├Ânnen.

Roman Leu

Glow in the Dark by Bond TRULUV 16. Mai – 14. Juni 2014

Hier ein paar Beispiele seines K├Ânnens:

Glow in the DarkÔÇĘ
16. Mai 2014 ÔÇô 14. Juni 2014
BOND TRULUV Soloshow
Er├Âffnung: 16. Mai 19 Uhr ÔÇô 24 Uhr
├ľffnungszeiten: Do/Fr 17 ÔÇô 20 h, Sa 14 ÔÇô 19 h
Starkart Artspace Z├╝rich, Brauerstrasse 126, 8004 Z├╝rich
truluv.de

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